Bekleidung

Einsatzbekleidung

Zum Schutz vor Gefahren wie Wärme, scharfen Kanten, Splittern, der Witterung und zur besseren Erkennbarkeit im Straßenverkehr ist jedes Feuerwehrmitglied in der Gemeinde Bomlitz mit einer persönlichen Schutzausrüstung ausgestattet. Diese wird zu jedem Einsatz, wie auch zum Übungsdienst getragen.

Sie besteht aus:

-          Durchtrittsicheren Einsatzstiefeln

-          Einem nachleuchtenden Feuerwehrhelm mit Nackenschutz

-          Feuerwehrschutzhandschuhen

-          Einsatzjacke und Hose

Zur besseren Sichtbarkeit im Straßenverkehr sind sowohl Einsatzhose als auch Jacke mit umlaufenden Reflexstreifen ausgestattet.

Gute Uniform

Zu formellen oder feierlichen Anlässen wird die Dienstuniform getragen.

Sie besteht aus:

-          Hose und Jacke aus Segeltuch

-          Schirmmütze

-          Hellblauem Hemd

-          Krawatte

-          Schwarzen Strümpfen

-          Schwarzen Halbschuhen

An den Schulterstücken kann man den jeweiligen Dienstgrad des Trägers ersehen.

Atemschutz (PA/Filter)

Um in Bereichen Arbeiten zu können, in denen sonst auf Grund von Atemgiften ein Arbeiten unmöglich wäre, setzt die Feuerwehr Atemschutzgeräte ein.

Zum Einsatz kommen:

ABEK2-P3-Filter: Dieser Filter bietet Schutz vor den meisten schädlichen Stoffen, allerdings kann er nur bis zu einer gewissen Atemgiftkonzentration  eingesetzt werden, außerdem schützt er nicht gegen Sauerstoffmangel.

Pressluftatmer: Hierbei wird komprimierte Atemluft aus einer Druckgasflasche entnommen, der Träger des Gerätes ist somit unabhängig von der Umgebungsluft.

Chemikalienschutz

Um sich vor den Gefahren biologischer oder chemischer Stoffe schützen zu können, wird bei der Bomlitzer Feuerwehr ein so genannter Chemikalienschutzanzug eingesetzt. In diesem Anzug aus sehr chemikalienresistentem Kunststoff, kann der Träger auch in Bereiche vordringen, in dem ein Arbeiten unter der normalen Schutzbekleidung nicht möglich gewesen wäre. Da diese Anzüge komplett gasdicht sind, muss das Feuerwehrmitglied im Anzug ein Atemschutzgerät tragen. Durch die räumliche Enge und die hohen Temperaturen im Anzug sind Einsätze von maximal circa 25 Minuten möglich.

Hitzeschutz

Auch die normale Schutzkleidung des Feuerwehrangehörigen kommt bei hohen Temperaturen an seine Grenze. Da es aber auch Stoffe gibt die sehr heiß verbrennen, wie z.B. Metalle, oder man sehr nah an den Brandherd heran muss, setzt die Feuerwehr sogenannte Hitzeschutzanzüge ein. Diese sind von außen mit Metall beschichtet und reflektieren einen großen Teil der Hitze. Auch unter diesen Anzügen ist das Tragen von Atemschutzgeräten notwendig.

Wathose

Um auch für Einsätze im Wasser oder in vollgelaufenen Kellern gewidmet zu sein, werden bei der Bomlitzer Feuerwehr Wathosen eingesetzt. Durch die angeschweißten Stiefel sind Arbeiten bis zu einer Wassertiefe von 1,30m ohne große Probleme möglich.

Ölschutz (klein/groß)

Es gibt Einsätze, wo sich die Feuerwehr mit einer großen Menge Mineralöl oder Kraftstoffen gegenüber sieht. Um sich hiervor zu schützen gibt es 2 verschiedene Einsatzkleidungen.
Zum Schutz vor leichten Undichtigkeiten werden eine Kopfhaube sowie ölbeständige Handschuhe getragen. Bei größeren Leckagen kommt ein Ganzkörperanzug zum Einsatz.

Kettensäge

Desöfteren wird die Hilfe der Feuerwehr nach Sturmschäden in Anspruch genommen. Um sich vor den Gefahren beim Umgang mit der Motorkettensäge zu schützen, tragen die Kameraden grundsätzlich eine Schnittschutzhose mit umlaufendem Schnittschutz und einen Forsthelm. Die feinen Fasern der Hose würden bei einer Berührung mit der Sägekette diese sofort zum Stoppen bringen.

Funktionswesten

Zur besseren Unterscheidung und zur schnelleren Orientierung an der Einsatzstelle, werden in der Gemeinde Bomlitz funktionsbezogene Westen eingesetzt, die vom jeweiligen Funktionsinhaber an der Einsatzstelle über der normalen Einsatzkleidung getragen wird.

-          Die gelbe Weste wird vom Gesamteinsatzleiter getragen.

-          Rote Westen werden von den einzelnen Gruppenführern getragen, auf der Rückseite ist das Fahrzeug angegeben.

-          Eine weiße Weste mit Schachbrettmuster auf dem Rücken, dient der Atemschutzüberwachung als Erkennung.

-          Die grüne Weste wird vom Pressesprecher getragen, so ist für die Medien sofort ein Ansprechpartner erkenntlich.