Rettungsgasse

Blaulicht und Martinshorn sollen den Verkehrsteilnehmern signalisieren, dass ein Rettungsfahrzeug in höchster Eile unterwegs ist. Diesen haben alle Verkehrsteilnehmer laut Straßenverkehrsordnung unvermittelt Vorrang zu verschaffen.

Viele Verkehrsteilnehmer wissen nicht genau was sie tun sollen, wenn sie im Straßenverkehr ein Martinshorn wahrnehmen.  Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen bei Einsatzfahrten. Durch diese Unsicherheiten behindern sie zum Teil die Rettungsfahrzeug oder irritieren die Fahrer selbiger.

Was sie auf keinen! Fall tun sollten:

-          Unvermittelt eine Vollbremsung durchführen

-          Unkontrolliert die Fahrspur wechseln

-          An einer unübersichtlichen Stelle anhalten

Stattdessen:

-          Probieren sie zu hören, aus welcher Richtung das Einsatzfahrzeug kommt

-          Probieren sie den Weg des Fahrzeuges zu erkennen (gesetzter Blinker, Lenkbewegungen)

-          Achtung:  wenn sich ein Fahrzeug auf eine Abbiegespur einordnet, heißt das noch lange nicht, dass es auch abbiegt.

-          Reduzieren sie ihr Tempo und halten sie möglichst weit recht an

-          Am besten eignen sich Bushaltestellen oder Parkbuchten

-          Schauen sie, dass an ihnen auch ein Fahrzeug in LKW-Größe vorbei passt.

-          Bilden Sie auf Autobahnen eine Rettungsgasse

Rettungsgasse:

Die Rettungsgasse dient zum schnellen voran kommen von Rettungsfahrzeugen zu einer Unfallstelle auf mehrspurigen Landstraßen und Autobahnen. In Deutschland und Österreich ist es gesetzlich geregelt, dass sobald ein Stau auftritt, diese zwischen dem linken und rechten (bei 2-spurigen Straßen) bzw. zwischen der linken und mittleren Spur (bei 3-spurigen Straßen) zu bilden ist. Die Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen fahren äußerst links und alle auf dem/den rechten Fahrstreifen unter Benutzung des Pannenstreifens äußerst rechts.